Ergometer Finnlo Exum Test

Published on Juni 15th, 2015 | by Heimtrainer

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Der Finnlo Exum Ergometer

Mit dem Finlo Ergometer Exum haben wir ein modernes, hochwertiges Gerät der mittleren Preisklasse vor uns. Besonders interessant: Stiftung Warentest hat im Januar 2015 elf Ergometer unter die Lupe genommen, wobei der Finlo das preislich günstigste Gerät mit der Bestnote „gut“ war. Grund genug, sich ihn einmal näher anzuschauen.

Die Eigenschaften

Als erstes fällt positiv auf, dass der Finlo Exum für alle Größen- und Gewichtsklassen gleichermaßen geeignet ist. 150 kg gibt der Hersteller als maximal zulässiges Gesamtgewicht an, und auch die Körpergröße lässt sich komfortabel auf jede Größe zwischen 1,55 bis über zwei Meter einstellen. Der bequeme Gel-Sattel lässt sich dazu sowohl in der Höhe, als auch horizontal verstellen, und zudem bietet auch der Lenker eine vertikale Einstellmöglichkeit (durch Kippen).

Auch die übrigen technischen Werte überzeugen: Mit 8 kg Schwungmasse und einem wartungsfreien Induktionsbremssystem läuft der Finlo Exum absolut flüssig und gleichmäßig. Das Konkurrenzprodukt, der Christopeit ET6, hat hier sogar 12 kg. Und das Beste: er macht keinen Lärm. Mit diesem Gerät können Sie problemlos beim Fernsehen trainieren, ohne Ihre Familie dabei mit Schleif- oder Quietschgeräuschen zu nerven.

Besonders wichtig für optimale Trainingsergebnisse und vor allem auch für die therapeutische Anwendung eines Ergometers ist eine absolut präzise Leistungssteuerung. Hierauf legte auch Stiftung Warentest großen Wert, und bescheinigte dem Finlo Ergometer Exum Bestnoten bei der Intensitätssteuerung der Leistung. Diese ist im Bereich von 25 bis 400 Watt in feinsten 5 Watt Schritten möglich, was schon fast an professionelle Geräte aus dem Fitnessstudio herankommt.

Blick auf das Display des Exums

Bleibt noch der Trainingscomputer. Dieser ist mit allen wünschenswerten Funktionen der gehobenen Klasse ausgestattet. Er bietet die üblichen Anzeigen wie Umdrehung, Distanz, Geschwindigkeit, Zeit, Energie, Kalorienverbrauch und Puls an.

Darüber hinaus dient er zur genauen Einstellung der Leistung und der 12 Trainingsprogramme mit verschiedenen Belastungsprofilen. Wie es sich für ein solches Gerät gehört, gibt es auch ein individuell programmierbares Berg- und Talprofil, ein drehzahlunabhängiges Watt-Programm, und das Wichtigste: vier pulsgesteuerte Programme mit einstellbaren Pulsobergrenzen. Hier können Sie Ihr individuelles Pulsziel (in Prozentangaben) festlegen, um so nach einem genauen Trainings- oder Therapieplan in die Pedale zu treten.

Zur Pulsmessung ist ein Ohrclip mitgeliefert. Für bessere Ergebnisse sollte man einen Brustgurt verwenden, der Exum ist dafür schon mit einem Pulsempfänger ausgestattet. Allerdings werden die Werte bei codierten Brustgurten gelegentlich fehlerhaft empfangen, mit dem uncodierten Brustgurt von Finlo gelang jedoch eine äußerst präzise Messung.

Der Aufbau

Laut Anleitung müssen Sie nun in acht Schritten das Gerät zusammenschrauben, was dank der genauen Zeichnungen einem technisch durchschnittlich begabten Menschen problemlos gelingen sollte. Fertig aufgebaut wiegt der Finlo übrigens einigermaßen handliche 39 kg, und lässt sich durch eingebaute Rollen problemlos im Zimmer bewegen - um ihn beispielsweise vor den Fernseher zu schieben. 

Hinweis: Wie sich die anderen Ergometer im Test beim Aufbau schlagen, erfahren Sie hier.​

Fazit: Wie gut ist der Stiftung Warentest Testsieger?

Ein Testsieger zum günstigen Preis - der Finlo Ergometer Exum scheint zu überzeugen. Mit einem hochwertigen Gerät wie diesem macht das Trainieren einfach Spaß - also ran an die Pedale und losgelegt!


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