Wissenswertes Ein Sportler auf dem Laufband

Published on August 20th, 2014 | by Heimtrainer

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Der Unterschied zwischen einem elektrischen und einem mechanischen Laufband

Das Laufband nimmt einen wichtigen Platz im Fitnessstudio, und somit auch in fast jedem Trainingsprogramm ein. Vielleicht gehören auch Sie zu den Sportbegeisterten, die sich am liebsten auf dem Laufband aufwärmen, oder darauf auslaufen. 

 

Wenn Sie Mitglied in einem Fitness-Club sind, müssen Sie sich um die Art des Laufbandes eigentlich keine Gedanken machen. Vielleicht würde Ihnen nicht einmal auffallen, dass es hier erhebliche Unterschiede in der Bauart oder dem Preis gibt. Möchten Sie sich jedoch ein eigenes Laufband für Ihr Zuhause anschaffen, eröffnet sich Ihnen ein breites Angebot mit verschiedenen Ausführungen, die jeweils für unterschiedliche Einsatzbereiche sinnvoll sind.

2 Arten: Mechanische und elektrische Laufbänder

Laufbänder lassen sich in zwei große Gruppen einteilen, und zwar in die mechanischen und die elektrischen. Trainingsgeräte, welche rein mechanisch arbeiten, werden nur durch die kinetische Energie, also die Bewegungsenergie, des Menschen angetrieben. Je mehr Kraft durch den Läufer auf das Band übertragen wird, umso schneller dreht sich das Laufband.
Elektrische Laufbänder beziehen ihre Energie aus der Steckdose. Sie drehen sich also unabhängig davon, wie viel Kraft der Läufer auf das Band bringt.

Die Vor-, und Nachteile

Auf den ersten Blick scheinen die Vorteile des mechanischen Laufbandes nicht sehr reizvoll, da das Laufen auf diesem Band mit erheblich mehr Kraftaufwand verbunden ist. Aber genau hier liegt auch ein großer Pluspunkt, warum sich viele Menschen für ein mechanisches Laufband entscheiden. Es werden gleichzeitig sowohl Ausdauer, als auch Kraft – besonders die Beinmuskulatur – trainiert. Ein weiterer positiver Aspekt ist die stufenlose Regulierung der Geschwindigkeit, die ja vom Läufer selbst abhängt. Auch der Preis dieser Laufbänder überzeugt, da mechanische deutlich günstiger sind.
Jedoch ist das freie Laufen auf diesen Bändern nicht möglich, da die Hände in den dafür vorgesehenen Halterungen liegen müssen, damit die Kraft vollständig auf das Band übertragen wird. Auch die Regenerationszeit nach einem Training auf dem mechanischen Laufband ist meistens länger, da große Muskelgruppen viel mehr beansprucht werden.

Im Gegensatz zum mechanischen Laufband dreht sich das elektrische unabhängig vom Läufer, da es mit Strom aus der Steckdose angetrieben wird. Außerdem sind bei elektrischen Laufbändern viele Trainingsprogramme vorprogrammiert, bzw. Sie können sich selbst ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen. Damit wird Ihr Training optimiert und kann individuell an Ihre Bedürfnisse und Ziele angepasst werden. Ein weiterer positiver Punkt ist das Laufgefühl, da man sich auf einem elektrischen Laufband nahezu frei und natürlich bewegen kann.
Damit das elektrische Laufband alle seine Vorteile bieten kann, muss beachtet werden, dass die Anschaffung, als auch der Erhalt teurer ist. Der Preis für ein elektrisches Laufband ist deutlich höher und auch die laufenden Stromkosten für den Betrieb müssen eingeplant werden. Ökologisch gesehen ist ein solches Laufband nicht empfehlenswert.

Welches Laufband für welchen Zweck?

Bevor Sie sich ein Laufband anschaffen, sollten Sie sich überlegen, was Sie mit Ihrem Training erreichen möchten. Der Zweck und Nutzen der beiden Laufbandarten liegt in völlig unterschiedlichen Richtungen. Möchten Sie Ihre Ausdauer trainieren und Fett verbrennen, legen Sie Wert auf ein freies Laufgefühl oder sind Sie ein ehrgeiziger Sportler, der sein Training und seine Bewegungsabläufe perfektionieren will, dann ist ein elektrisches Laufband die richtige Wahl.

Legen Sie aber Wert auf ein Krafttraining und möchten Sie nicht all zu viel Geld für ein Laufband ausgeben, werden Sie auch mit einem mechanischen Laufband zufrieden sein.


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